Orthorexia nervosa:


Im Falle der Orthorexia nervosa handelt es sich um ein Krankheitsbild, bei dem unnatürlich stark darauf geachtet wird, nur „gute“, also möglichst gesunde und unbehandelte Lebensmittel zu sich zu nehmen. Dabei entscheiden die Betroffenen selbst, welche Arten von Lebensmitteln sie als gut erachten und somit essen dürfen. Diese Auswahl wird meist mit der Zeit immer weiter eingeschränkt, da beispielsweise in den Medien von Lebensmittelskandalen berichtet wurde oder die Betroffenen sich selbst wegen Undiszipliniertheit bestrafen wollen. Abgesehen von den sozialen Folgen, wie Abgrenzung und dem häufig auf Ablehnung stoßenden Drang, die Menschen im näheren Umfeld bekehren zu wollen, gibt es keine bewiesenen schädlichen Folgen der Erkrankung.
Im Unterschied zur Magersucht wird bei der Orthorexie nicht auf die Menge der zu sich genommenen Lebensmittel geachtet, sondern auf die Qualität.